breathtaking south island experiences

Montag, 30.06.2014

dangerous kids

 

Spazieren gehen durch Nelson, das Wetter ist sehr windig. Blätter tanzen, Regenschauer once in a while.

Wir haben ins Tasman Hostel eingecheckt. Es war das günstigste in der Gegend. Wir stehen auf dem sehr engen Parkplatz und schlafen im Van, dürfen aber alle facilities nutzen. Dazu gehören tolle Räumlichkeiten, Sofas um einen Kamin herum, ein toller Außenbereich mit Hängematten und Sitzecke. Das tollste jedoch ist kostenloses Frühstück (was wir einmal verschlafen) und even better: es gibt jeden Abend self-saucing chocolate cake mit ice-cream- for free :D

have a close look 

only Kiwi music

Im Tasman läuft ausschließlich Kiwi Musik. Wir werden uns auch irgendwann damit eindecken, sehr entspannend...

Am Abend (das Bild entstand jedoch am nästen morgen- wir hatten die Kamera vergessen) gingen wir zusammen mit MIke ins Free House. Mike ist ein original Kiwi aus Wellington (aufgewachsen auf einer Angus Farm bei Taupo...die Connection bleibt bestehen ;)).

Dort wird (wie in vielen Haushalten und Pubs des Landes) eigenes Bier gebraut. Die Kneipe war ein Geheimtipp. Sie ist eine ehemalige Kirche und wird vorwiegend von Ortansässigen besucht. Ein Gast spielte Akkordeon, andere sangeorten Bier (und ich später Wein) probieren. Da die Kiwis jedoch nichts vom Reinheitsgebot halten, schmeckt das Bier fast immer sehr sehr malzig und süß. Meine Weinerkenntnis des Abends: I love Greenough Pinot Noir :)

Bier können 'se leider nicht ;)

night out with Mike

 

Also: ab zum Winetasting :) 

Die Weine dort waren gar nicht mal so lecker ;) aber kostenslos, "nem geschenkten Gaul..."

wine tasting

Die Weinernte war gerade vorbei und vile Wineyards waren schon geschlossen...

wineyard

Von der Marlborough wine region...

ging es dann in Richtung Ostküste nach Kaikoura.

Dort suchten wir einen Holiday Park auf. Dieser hatte einen Spa-Bereich, so wird dort eine Holzwanne mit heßem Wasser bezeichnet ;) es war sehr warm...

hot tub

5 Minuten bevor wir gehen mussten (man konnte gratis dort hinein, aber mit Anmeldung) entdeckten wir einen Knopf für Licht und einen für Blubberblasen.  Aber wir waren so kaputt, dass wir das nicht besonders wertschätzen konnten .

blue hot tub

Weil Kaikoura dafür bekannt ist, dass man dort whale watching machen kann, ist dort alles an die großen Meeressäuger angelehnt. whale swimming

An der Küste Kaikouras, der Seal Bay, lagen dann überall fette Robben rum. Schweren Herzens habe ich ihn nicht an die Schwantflosse gefasst...er sah so umgefährlich aus ;)

fat lazy fur seal being a seal

Hier liefen die Hunde frei herum, aer die Kids waren angeleint..spooky :Z

on the leash (not the dogs) having lunch here beautiful pacific ocean

Von der SealBay aus machten wir noch einen Walk auf den Berg, in der Hoffnung auch noch einen Wal zu erhaschen...das Wetter war traumhaft, aber Wale gab es keine. Das ist, wie alles andere, im Sommer ganz anders ;)

Flax benutzen die Maori für viele Dinge. Die Stengel der Blüten, um Floße zu bauen und die Blätter, um Röcke und Körbe herzustellen.

flax the whale bay

Traumhaft schön. Kurz darauf haben wir eine Abkürzung des 2stündigen Walks genommen...es waren dann etwa 2 1/2 Sunden durch Schlamm, über Weiden und Kuhpoo...

see ya bro

Pferde- und Ponykaka wird hier häufig günstig vertrieben...

bargain

Nun sind wir in Christchurch angekommen.

Die Stadt wurde in den vergangenen Jahren von Naturkatastrophen wie Erdbeben und Flut heimgesucht. Vieles liegt hier noch in Trümmern, dennoch sind überall die Spuren von Hoffnung und Aufbau zu sehen.

british impact

Im wundervollen -unserer Meinung nach NZs schönstes-Museum von Christchuch (in das wir nur gehen wollten, um das Örtchen aufzusuchen...wir hatten ja keine Lust mehr auf Museen) gab es eine Bildergalerie zum Erdbeben von 2011.

sarcasm scars

Außerdem wurde im Museum vor einigen Jahren das Haus eines alten Ehepaares (Fred and Mirthe) aufgebaut, welches ehemals in Bluff stand. Das Ehepaar hatte ein Leben lang Paua Muscheln gesammelt und abgeschliffen...Bambi und ich werden das auch mal anfangen :D ...nicht!

The Paua Shell House

Eines der Katastrophen nachfolgenden Projekte sind die Minigolf Stationen...

alternative mini golfing

 

oder der Dance-o-ma t (eine umgebaute Waschmaschine), an den man seine Musik schließt, 2$ hineinwirft und abgeht :)

dance-o-mat

hier und da sind dennoch große Wunden der Stadt wahrzunehmen.

works not ended yet Christchurch Cathedral big armchairs

Die Papp-Kathedrale wude zum Ersatz der zerstörten Kathedrale erbaut.

cardboard cathedral

Direkt daneben, das Werk eines Künstlers, der 185 weiße Stühle als Symbol zum Gedenken an die getöteten des earthquakes...

185 empty chairs

Fazit:

Christchurch ist meine Lieblingsstadt New Zealands, da sie trotz der vielen Schläge eine wahnsinnige Power und Hoffnung ausstrahlt. Verschiedenste Emotionen werden beim Besuch dieser Stadt geweckt...

Christchurch verlassend wollten wir auf einen kostenslosen Campingground "Coe's Ford" campen. Dieser war jedoch überflutet. Entgegen der Warnung haben wr dort trotzdem gecampt. Die, die Flut kontrollierende Polizei hat nichts dazu gesagt...lucky day ;)

flooded camping ground

Die Einheimischen fahren einfach durch...is kla....

flooded road

 

Unsere Fahrt endete auf unserer zweiten WWOOFING Station, dem Little River Holiday Park auf der Banks Peninsula. Unsere Hütte hatten wir für uns, inklusive Küche, Schlafzimmer, Esszimmer un Gästeräume ;)sowie dauerpustende Heizlüfter.

Da der Park über den Winter geschlossen war, waren wir auch mit Megan und Marcus allein dort.

our cabin

Der Campingground hat einiges zu bieten. Zum Beispiel eine Feuerstelle mit Diskokugel an einem idyllischen Bach...

disco-fireplace

<ein Ausflug an die Küste war ein weitere Versuch einen Fischi zu fangen...niente :G

aber schön war's dennoch...Kletterberge...

banks peninsula bay

Die Anzahl der Fische, die man pro Tag mitnehmen darf sind echt eng...nur ne handvoll Hammerhaie??? Pfff, dann kann man es auch gleich lassen :DDD

fishing rules yumm beaut

Das war der Bick, aufm Pott sitzend... bitte stellt euch hochgradigen Ammoniakgeruch beim Lesen vor!

loo rules

Da wir Marcus durch unsere tatkräftige Unterstütung überzeugt haben, durfte Bambi seinen Kiwitraum, ein Feuerchen zu machen, erfüllen.

Bambis dream

 

Reinfeiern haben wir nicht geschafft...dafür sind wir zu alt :D aber es gab ein schönes Geburtstagsfrühstück...

Happy Birthday Bambi *sweet 24*Birthday Bambi <3

See ya Marcus :)

Marcus and Marcel ;)

auf dem Weg nach Queenstown...uns geht der Sprit aus...aaaaaaaaaaaahhhhhhhh

running out of petrol

Tankstelle gefunden...vor lauter Erleichterung nicht aufn Tacho gesehen...beim nächsten Blick in den Rückspiegel...

Naja...er hat mir 10kmH erlassen...Glück im Unglück ;)

running out of money ;)

Ein kurzer Halt am Lake Tekapo mit Blick auf den Mount Cook...dem höchsten Berg Neuseelands.

  lunch at Lake Tekapo

Auf dem Weg nach Milford Sound. (Bambi hat nen Milford Sound Cruize geschenkt bekommen ;) )

getting hillier Homer tunnel hungry bird

Juicy Cruize...an Bord bei der Maiden of Milford :D

jucy cruize Milford Sound Fiords beard'n'Bambi good times o

Auf freiwilliger Basis auf dem Deck...direkt neben dem Wasserfall...

close to falls sun ! :D Milford Sound Coast

Und zurück nach Queenstown

Downtown Queenstown hills forest sea cold

Da Queenstown most expensive ist...mussten wir statt Bungy, Jetboat usw. auf die günnstigen Zeitvertreibe zugreifen...

Frisbees in Körbe werfen...nach Regeln, ähnlich wie beim Golf...das wird importiert!!!

2km durch die Stadt und Park...da war uns auch bei 0Grad nicht mehr kalt ;)

Disc Golf first tee

Unsere letzten Nächte verbrachten wir auf dem Rasenstreifen hinterm "Bumbles"...Nachts war es freezing...***

Campsite at Bumbles

Ein Wiedersehen hab es an unserem letzten Abend mit unserem bro Mark, den wir in Auckland kennen lernten. Dazu gönnten wir uns einen Fergburger...der wirklich beste Burger unseres Lebens!!!

famous Fergburger Sweet Bambi and Big Al seeing Mark 

Rückflug über die Südinsel...

south island

und etwas flacher auf der Nordinsel...

north island

nach etwa 3300 geschossenen Bildern, 5500 mit dem Camper zurückgelegten Kilometern und einem weiteren zweitägigen Reise (inklusive 27 Stunden reine Flugzeit) sind wir nun wieder zurück. Good old Germany- nice to see you again :D

...ein wundervolles (dank der Deutschen Bahn, verlängertes) Tangerhütter Wochenende schließt den Kreis unserer Reise.

being welcomed <3

In unserem Loft angekommen, fühlen sich nach einiger Zeit im Van 36qm plötzlich unheimlich groß an...toll! ;) Unser guter Nachbar Tim, bei dessen grünen Daumen unsere Pflanzen besser gedeihen als bei uns selbst, trinkt anstandslos einen schönen Tea with Milk mit uns. Direkt im Anschluss ein awesome Weinabend mit scrummy food bei unseren freshly "double married" friends Maren und Eike, beschehrt uns ein wundervolles Ankommen zu Hause, in Hamburg.

Nach einer kurzen Nacht fahre ich dann endlich in die Schule (endlich wieder ewig Bahn fahren...yeah). Exciting, exciting. Fazit dieses Tages: Traumjob :)

Bambi genießt seinen Urlaub, verbringt die Zeit aber mit fleißig sein und, listen Cindy, baking cheesemuffins :D    Dann treffen wir uns in Altona und der Ikea (weil heute Eröffnung ist) wird unsicher gemacht...toll toll toll...

Na wenn jetzt noch ein Tor gegen Algerien fällt, dann ist alles gut ^^

North Island pretty much done :)

Montag, 09.06.2014

Mittlerweile wird es winterlicher. Wir sind also darauf umgestiegen, uns Holiday Parks zu suchen. Der Unterschied zu herkoemmlichen Campinggrounds besteht darin, dass es eine Kueche und Sanitaeranlagen mit warmen Wasser gibt. Abends fuellen wir uns neuerdings heisses Wasser in Plasteflaschen, die uns im kalten Campervan als Waermflaschen dienen...

Gerade haben wir aus Deutschland sommerliche Infos erhalten, jedenfalls in Flessau sind es ueber 30Grad ;) Hebt uns bitte einige Sommertage auf...bald loesen wir sie ein.

Allerdings war das Wetter (bis auf heute) immer sehr gnaedig mit uns. Fuer saemtliche Unternehmungen waren die Temperaturen, um die 15Grad, gerade richtig.

Nachdem wir schweren Herzens, aber mit gefuellten Baeuchen von Cindy und Arty, inklusive der Olivenfarm, Abschied genommen haben, fuehrte uns die Reise ins touristische Herz der Nordinsel Neuseelands, nach Rotorura. Aus dem Auto ausgestiegen, riecht es, als haette jemand direkt neben uns starke Verdauungsprobleme gekoppelt mit dem Geruch vergammelter Eier. Sulphur nennt sich das Gas, nachdem es hier ueberall riecht. Rotorua ist die Stadt, in der die am staerksten vernehmbare vulkanische Aktivitaet Neuseelands vorherrscht. Diese aeussert sich in verschiedensten geothermalen Formen. Es gibt sogenannte Mudpools, aus denen die Gase in Form von blubbernden Schlammseen hervortreten, Geysiere, aus denen fontaenenartig kochendes Wasser in die Luft gepresst wird oder auch einfach Erdloecher aus denen heisser Qualm tritt. Der groesste der suedlichen Hemisphaere ist der Pohutu, den wir hier also auch beobachten durften. (Der weltgroesste befindet sich in Russland.)

Mudpool Maori Marae Kuirau Park in central Roturua

Pohutu Geyser in Rotorura

Sehr sehr interessant sind aber vor allem die Gegenden, in denen die Menschen wohnen, die direkt neben einem solchen Schlamm-Ekel-Pool ihre Waesche zum Trocknen aufhaengen...uns drehte sich schon beim Laufen durch Ohinemutu der Magen um.

Ohinemutu

Am Abend haben wir, da Rotorura nicht nur das geothermale Capital, sondern auch die Maorihochburg des Landes ist, ein wenig maorische Kultur mitgenommen. Die Maori leben von den Touristen, weshalb die ganzen Doerfer natuerlich nicht voellig althergebracht und unmodern, sondern vielmehr touristisch und "auf alt gemacht" erscheinen. Unser Besuch in Te Puia, brachte uns verschiedenen Bereichen der urspruenglichen Kultur naeher. Dort gibt es die weltweit einzige Maori- Carving School (dort werden ausschliesslich Maenner durch deren Adern Maoriblut fliesst Adern dazu ausgebildet, die tollen Holzschnitzarbeiten anzufertigen) als auch die Weaving School (in der jeder in die Kunst der Webkunst der Maori eintauchen kann).

Im Anschluss daran nahmen wir im Marae (einem Maori-Versammlungshaus) des Maoridorfs Whakarewarewa (eigentlich: Te Whakarewarewatanga O Te Ope Taua A Wahiao) an einer Zeremonie teil. Dort durfte ich mich am Poi und Bambi sich am Haka versuchen...ich war sehr peinlich beruehrt, aber Bambi war hochmotiviert dabei. Die Darbietungen der Maori jedoch waren wirklich fesselnd.

practising the Haka Maori Ceremony

Im Anschluss daran gab es ein ganz tolles Buffet, bestehend aus ganz vielen tollen Sachen. Der Hauptbestandteil war jedoch das Hangi, eine traditionelle Art der Dampfgahrung von Fleisch und Gemuese unter der Erde.

Der Tag danach fuehrte uns ins Museum von Rotorura, welches sehr viele interessante Dinge ueber vorwiegend Erdbeben, Vulkanausbrueche und die Zusammenhaenge dessen, mit der Geschichte darstellten. Rotorura ist naemlich im Krater eines Vukans erbaut wurden, deshalb auch die vielen vulkanischen Plaetze in der Gegend.

Nach Rotorura fuhren wir suedlicher. Unterwegs suchten wir noch the Craters of the Moon auf. Dort ist durch eine Power Station, die vulkanische Aktivitaet zur Energiegewinnung nutzt die Erde an einigen Stellen zerklueftet und mit Kratern versehen, aus denen heisser Rauch hervortritt. 

Craters of the Moon

Taupo war unser naechstes Ziel. Dort suchten wir am Abend eine Bar auf (es war zufaellig Happy Hour :) und schoben eine ruhige Poolkugel...)

4mal hab ich Bambi platt gemacht

Am naechsten Morgen entschlossen wir uns spontan dazu, unseren Haken auf der to-do-list hinter Bungy Jump zu machen. :D

er sieht nur aus als sei er gluecklich kurz vorm Eintauchen in den Tongariro River 1A Koepper

Sehr sehr nervoes, aber auch hochmotiviert, liessen wir uns also von 47m Hoehe (was fuer Bunjy echt nicht viel ist) in Richtung Tongariro River fallen. Die Sonne schien, wir tauchten ein wenig ins Wasser ein (ich nur mit den Haenden und dem Zopfende und Bambi bis zu den Augen^^). Wenn noch Geld uebrig ist, vielleicht ins Queenstown nochmal von etwas weiter oben ;)

Danach ein kurzer Tagesstop in Turangi. Bambi wollte gern Trout (Forelle) angeln gehen. Dies ist hier jedoch nur mit Fliege (fuer die, die sich auskennen- Papa, Opa Herzi, Bernd usw. :D) und mit einer Lizenz moeglich... Angeln auf einem Boot kostet hier pro Stunde und Person 85$, weshalb wir uns sehr schnell entschieden, es zu lassen... also immer noch nix gefangen...

Ausser einige Prawns...die aber haben wir in einem Prawn Fishing Park gefangen. Keine grosse Kunst, great fun tho :D 

sorry Sis

Der darauffolgende Tag begann sehr frueh weiter suedlich im Whakapapa Village. Denn wir hatten uns entschieden die Tongariro Alpine Crossing zu gehen. Dies bedeutete 19,4km ueber einen winterlichen Berg, oder vielmehr Vulkan von etwa 1900 Hoehenmetern zu straksen. Da die Sonne aber bereits um 5Uhr am Nachmittag untergeht und der Walk zwischen 6 und 8 Stunden dauert, mussten wir frueh los. Erst am Abend vorher hatten wir das GO dazu bekommen, weil die Wettervoraussichten eingentlich nicht beguenstigend aussahen. Im Winter kann diese Strecke durchaus etwas gefaehrlich werden. Das aenderte sich aber noch einmal und wir zogen los. Die Sonne schien pausenlos...

Soda Springs

happily arrived on top of the volcano

on the way downwards

Bergauf hatte ich etwas mit der Luft und meinem Kreislauf zu kaempfen, weil ich mir einige Tage vorher eine kleine Erkaeltung zugezogen hatte, aber Bambi war ganz Gentleman und schleppte alles was wir dabei hatten und motivierte mich den Berg hinauf. Oben lag auch ein miniwenig Schnee, eiskalt war es jedoch, weshalb wir uns kurzfristig winterlich anzogen. Eine Lunchpause bei etwa o Grad und Sonne auf dem Red Crater mit Blick auf die Vulkan-lakes entschaedigte aber fuer alles. Danach ging es (vorwiegend) nur noch abwaerts...

Emirald Lakes the Blue Lake

Volcanos from the South Crater a wee bit snow :D last meters of the track through the Tongariro rainforest

Wir schafften den Walk in genau 6Stunden. Ziemlich gut, wie wir fanden :D

Heute koennen wir uns nur sehr schlecht bewegen...der Muskelkater zeigt sich vor allem in der unteren Koerperhaelfte.

However, wir fuhren heute los in Richtung Wellington...der Tag war verregnet. In Wellington, der parlamentarischen Hauptstadt Neuseelands, angekommen, gingen wir direkt ins Te Papa, das groesste und sicher tollste Museum des Landes. Nach fast 3 Stunden ueberkam uns jedoch die Museumsmuedigkeit...dann assen wir etwas und nun sitzen wir hier...im Internetcafe...gleich machen wir noch ne Bartour in Downtown Wellington und morgen springen wir auf die Faehre in Richtung Suedinsel... (2 Tage spaeter, jetzt, sietzen wir wieder in einem Internetcafe, aber in Nelson und ergaenzen das Ganze durch neue Informationen und vor allem Bilder...)

Cuba Street in Wellington

Am naechsten morgen, nach einer illegalen Campingnacht auf dem Bayparkplatz (Wellington ist einfach zu teuer fuer uns ;)) machten wir noch einen Abstecher nach Miramar, in die Weta Cove, der Ort an dem Legolas' Pfeil und Bogen, Hell Boy's Waffe, Bilbo Beutlin's und Frodo's haarige Fuesse, Gollum's Frisur und tausend andere Fantasyitems kreiert werden und entstehen. Dort nahmen wir an einem Rundgang durch den workshop, dem Ort des Geschehens, teil, der jedoch von Kameras freigehalten wird. Wir sahen die Paitingwerkstatt, den CNC-Bereich, die Schmiede und einige Ausstellungsstuecke. (Der blackschmith war gerade die Daenische Koenigsfamilie besuchen, um royale Gegenstaende fuer sie zu schmieden. Er ist "so" mit Koenigsfamilien all over the world und hat deshalb den Titel Master- ziemlich abgefahren). Wir hielten unter anderem Tom Cruise's Schwert aus Last Samurai in der Hand und sahen die Original Narniaburg (die in Wirklichkeit nur etwa 3Meter hoch ist). Unser Guide war einer der wohl talentiertesten Painter der Welt. (Ingo du MUSST dir das mal ansehen...!!!) Begleitet wurde die Tour von Warren, dem transsexuellen Hair- und Makeupartist der Company. Es war atemberaubend... 

Maorigruss mit Troll Gollum hat was gefangen

Nun poppen wir auf die Faehre (to pop wird hier sehr gerne und haeufig gesagt...man sollte das auch ins Deutsche uebersetzen. Es klingt so schoen :) )

Alle sagen die Suedinsel sei voellig anders. We are excited!

*pitsch patsch schwipp schwapp*

By now we arrived in Nelson-South Island...

Wir hatten eine sehr schaukelige Ueberfahrt mit der Faehre von Wellington nach Picton. Dort angekommen war das Wetter, anders als alle Reisefuehrer behaupten, genauso windig und regnerisch wie in windy Welly. Also fuhren wir direkt durch nach Nelson. Der Blick nach rechts und links zeigte ersteinmal keine besonders grosse Andersartigkeit als auf der Nordinsel. Die Berge sind hier etwas groesser...was Mike, ein Neuseelaender, den wir am gleichen Abend im Hostel noch treffen sollten, als "stereoid" bezeichnete. Auf der Suedinsel sei alles etwas groesser als auf dem noerdlichen Teil des Landes...wir werden sehen... ;)

pretty windy ferry drive South Island- Picton Harbour

Das Hostel, auf dessen Parkplatz wir im Campervan naechtigen, stellt uns alle facilities zur Verfuegung, was superangenehm ist. Ausserdem gibt es hier kostenloses Fruehstueck (was wir heute direkt verschlafen haben) und eine scrumptious zuckersuesse Leckerei am Abend. Gestern Abend gab es self-saucing chocolatepudding mit Vanilleice...wir werden also nicht mit weniger Koerpermasse zurueck kommen!

Heute wollen wir Nelson inspizieren und einen Plan fuer die Erkundung der Suedinsel machen und, da wir in einer Weingegend sind, sicher den ein oder anderen Schluck verkosten^^

Take care everybody.

XXX

C ya

Last but not least...ein KIWI :) (fuer Anton). Kiwis in freier Wildbahn sieht man hier nicht... Wir haben einen im Maoridorf gesehen, durften ihn aber nicht fortografieren (woran ich mich gegen den Willen deines Bruders hegalten habe^^). Deshalb hier die Version aus dem Te Papa in Wellington.

Kiwibird

WWOOFing on the olive farm

Sonntag, 01.06.2014

one more week of our breathtaking trip done...

what had happend recently?

von Auckland ausgehend fuhren wir wieder in Richtung Ostkueste...

dort verbrachten wir einen tollen Tag.

Wir assen unsere ersten Oysters ever. An der EastCoast gibt es Austerfarms wie Sand am Meer, weshalb die dort spottbillig sind...lecker? Naja, war ganz schoen fischig, aber nicht schleimig...trotzdem nicht das Geld wert, was in der Heimat dafuer verlangt wird :) aber was tut man nicht alles fuer die Libido :D

  Oyster

Anschliessend fuhren wir mit einer sehr suessen Creek Railway. Der Kiwi Barry Brickel hat sie komplett selbst gebaut. Damit ist er seit1990 beschaeftigt. Eigentlich jedoch ist er von Beruf potter, und verdient sein Geld also auch heute noch ausschliesslich mit dem, was seine Toepferwerkstatt abwirft. Das mit der Eisenbahn verdiente Geld bekommen die Angestellten und vieles investiert er inn Benefizdinge. Richtig krass, der Bengel...

the LINX

Weinflaschen als Befestigung ^^

on the train

Barry's Potteries

Von der Tuff-Tuff-Bahn abgereist, ging es dann auf direktem Weg in Richtung Hot Water Beach. Als wir dort ankamen, war es bereits dunkel...also etwa 5p.m. 

Am Hot Water Beach kann sich man 2mal am Tag fuer 2Stunden, bis die Flut es verbietet, ein Loch buddeln und hieinlegen...zu jeder Tages- und Jahreszeit. Sehr sehr cool... Als wir ankamem war der naechstmoegliche Zeitpunkt 8.30p.m. Also liehen wir uns einen Spaten, spazierten mit Taschenlampen und Badesuits ausgeruestet die 1,5km vom Campingground zum Strand. Dort angekommen waren wir zuerst etwas enttaeuscht, weil wir beim Graben nur auf eiskaltes Wasser stiessen. Dann folgten wir den Lichtkegeln anderer Leute am Strand. Beim Naeherkommen sahen wir die Rauchschwaden bereits aufsteigen... und verbrannten uns beim Baufen ueber die hot springs ersteinmal ordentlich die Fuesse. Bei einer Aussentemperatur von etwa 10Grad, war das etwa 70Grad heisse Quellwasser ein wahnsinniger Gefuehlskontrast. Ich hatte da schon so ziemlich die Hoffnung aufgegeben, ein Loch buddeln zu koennen, in welchem wir nicht kochen, sondern angenehm baden koennen wuerden. Aber der Bambi hat es echt geschafft. Zum Neid, der uns umgebenden Franzosen hat er mit Minispaten bewaffnet einen supui Suppenteller in den Sand geschaufelt. LOVELY  Das war besser als jedes Bad, jeder Whirlpool and what have you, ever...

Hot Water Beach the next morning:

bewaffnet mit Minispaten

hot spring at the beach

Ihr muesst euch vorstellen (da die Kamerafunktionen in der kompletten Dunkelheit versagten):

kalte Luft, eiskaltes Pazifikwasser und ein wunderschoener Sternenhimmel umgeben dich in einer warmen Sand-Ozeanwasser-Badewanne liegend, mit der angenehmsten Wassertemperatur, die du dir nur wuenschst....stargazing.... Das war wohl bisher das gefuehlsmaessig unglaubligste Erlebnis, das wir hier hatten...einfach nur zauberzuckerschoen...

Der neachste Tag sollte auf der Farm enden, auf der wir WWOOFender Weise die naechste Woche verbringen wollten. Auf dem Weg dorthin, Coromandel erkundend, hielten wir am Cathedral Cove. Ein anspruchsvoller 45minuetiger walk fuehrte uns zu einem einem unglaublichen Strand, mit weissem Sand, tuerkisblauem Wasser und einer durch Jahrhunderte vom Wasser zerklueftete Kueste...die Sonne rundete das Ganze ab, sodass wir am liebsten ins kalte Nass gesprungen waeren... (das Wetter wird langsam aber sicher winterlich- fuer neuseelaendische Verhaeltnisse, wir geniessen jeden Sonnenstrahl).  it's getting autumn

Cathedral Cove

Am Abend kamen wir dann auf der vermeintlichen Farm an.

kurzer Exkurs- WWOOFing (willing workers on organic farms):  Man bekommt gegen ein wenig Hilfe auf Farms, mit Tieren, Hausarbeit, Kindersitten oder whatever accomodation and food. Dafuer muss man eine Mitgliedschaft fuer ein Jahr abschliessen. Diese ermoeglicht einem den Zugriff auf alle Angebote und das uploaden des eigenen Profils. Super Sache! (Vor allem wenn man sich arbeitsmaessig nicht wochenlang an einen Ort binden will, sondern so wie wir, flexibel reisen moechte.) Du hast also ein (richtiges) Dach ueberm Kopf, bekommst essen usw. anstelle von Lohn. Lohn wuerde hier ein Haufen steuerarbeit am Ende der Reise bedeuten, mit Steuernummer blablabla...zu ineffektiv fuer unsere Zwecke.

Beim Eintreten in das Haus also, musterten uns ueberraschte Gesichter einiger vieler Familienmitglieder. Es stellte sich heraus, dass wir am falschen Ort waren. Die Farmerin hatte fuer bekannte Farmer eine Anzeige geschaltet, beim Kontaktieren jedoch ist die Adressaenderung irgendwie untergegangen... However, wir wurden aufgenommen, hatten mit der ganzen Familie zusammen selbstgemachte Rotebeetenudeln mit Gemuesesosse zum Dinner und spielten im Anschluss noch ne Runde settlers (Siedler), die Bambi natuerlich haushoch gewann.

Die Familienverhaeltnisse waren jedoch etwas weird: Es gab eine vierkoepfige Familie (Kazel und Gareth und deren nach Herr der Ringe benannten Kinder Galadriel und Elijah) sowie eine alleinerziendende Mama (Kirstie) mit deren supersuessen Kindern (Sophia und Oliver). Klingt jetzt relativ geordnet, aber das hat einen  Tag Recherche gekostet und wer da mit wem uns so...ist auch nicht voellig klar...oops.  :D  Sie hatten ausserdem eine thailaendische WWOOFerin. Mit Lil schliefen wir zusammen im Campervan der Familie. Sie auf dem uebergrossen (Kingseize) Doppelbett und wir auf 70x170cm Einzelliegen...noch nie haben wir so schlecht geschlafen seitdem wir unterwegs sind...war ne verrueckte Zeit dort... (Ach und spaeter bemerkte ich, meine Jacke vergessen zu haben. Beim Nachfragen sagte Kazel, sie wuerde sie bereits tragen und sie stehe ihr ausgesprochen gut, sodass sie sie unbedingt brauchen wuerde...Kurzfassung der story: ich verkaufte sie ihr...^^)

Lil playing memory with the children

Oli the cutepie

Am naechsten Morgen machten wir uns dann auf zur richtigen Adresse, etwa eine Stunde (mit Verfahren etwa 2 Stunden) entfernt. Die Dame des Hauses Cindy empfing uns, etwas skeptisch darein schauend...Arty, ihr Mann wurde direkt aus dem Olivenwald gerufen und wir hatten die erste von unzahligen Tassen Tee zusammen mit der ersten der unglaublich vielen gemeinsamen Mahlzeiten.                                                       Und die Liebesgeschichte beginnt... *-*

Lacino Olives

wandering through the olive forest

Sehr sehr schnell verpflog die Skepsis Cindys und wir lebten uns ein. Von morgens 8.30a.m. bis etwa 4.30p.m. gespickt mit einigen Pausen (um heaps of lovely food zu uns zu nehmen) pfueckten wir dann gemeinschaftlich Oliven. (Also Arty, sein Bruder Mike und wir beide. Cindy kochte fuer uns). Da Cindy und Arty 5 Kinder, und selbst haufenweise Geschwister haben, kamen diese zeitweise zur Hilfe. Am Wochenende waren also 10 Erwachsene und 8 Kinder im Haus...

some of them

mein Lieblingsfamilienmitglied:

Wyatt

wir wurden so herzlich aufgenommen...es ist einfach immernoch ein Traum...

picking with the family

pouring olives in boxes

our boss Arty

Blaetter heraussortieren

one out of three trucks of the week

Morgen reisen wir hier mit einem lachenden und einem weinenden Auge ab, mit etwas yummy Olivenoel (als Frucht essen tut die hier naemlich niemand verrueckter Weise...man kann sie nicht einfach vom Baum naschen, sie wuerden noch Behandlung benoetigen...einlegen, und und und)

olive oil tasting

Heute schlossen wir die Ernte ab. Arty brachte die restliche Fuhre Oliven zum Pressen weg und ein Endergebnis von 4,5tonnen mit zurueck. In einer Woche haben wir etwa 2 tonnen Oliven gepflueckt... yeah. Das ist die hoechste Ausbeute die Arty seither hatte. Er hat die Olivenbaume seit 6 Jahren. Das daraus gewonnene Oel wird verkauft, wovon sie aber nicht ansatzweise leben koennen, weshalb er voll arbeitet. Diese Woche hatte er jedoch Urlaub.

Wir haben nach der Srbeit einiges unternommen: schwimmen (in einem hot springs Bad), fishing, mit der Familie Kaffee trinken und fish'n chips essen, ein wenig Kultur sehen...

fishing without catching

my first rod :D

fishing on a harbour

Things we take from here:

-our favourite Oil is made from Lacino Olives

-if you come across the right Kiwis, they drink like us and have fun like us...nur freundliche Leute hier *_*

-alle Hauser sind nach Norden augerichtet...natuerlich (aber dass muss man sich erstmal bewusst machen)...im Sueden ist die Sonne hier nie zu sehen!

- das Wasser fliesst hier clockwise den Abfluss hinunter, anders als bei uns ;)

einige Biers noch (Bambi und ich haben Hamburger Bier besorgt, Holsten und Carlsberg...), eine weitere Nacht, Pancakes zum Fruehstueck und dann ab Richtung Rotorura...

Cheers.

:*

 

 

on the road thru Northland by Fitzel

Freitag, 23.05.2014

Kia ora allerseits :)

noch haben wir keinen ueberfahren...aeh gesehen...^^

im Land der Barfusslaeufer und Jandels-Traeger, hier wo Duftbaeume Palmen sind, ist alles ziemlich zauberschoen *-*

Leider mussten wir uns erst einmal von Mark und unserem liebgewonnenem Hostel verabschieden...

  last night at the Hostel

see you Auckland

bye bye Harbour

um auf Tour zu gehen

Fitzel (unser Camper- Kennzeichen FZL 355 ), Bambi und ich melden uns mal wieder...da leider unsere Plaene zwecks Internet on the road nicht funzen (wifi geht prinzipiell mittlerweile, nur der wifi empfaenger bekommt ausschliesslich in grossen Staedten Satelitensignale :(   das war also nix.)

Gerade haben wir unsere Northland Runde beendet, weshalb wir kurz in Auckland zwischenhalten, um Strom fuer Kamera und Akkus sowie Internet zu bekommen. Unser Leben sieht naemlich seit dieser Woche sehr einfach aus. Wenn wir Glueck haben, gibt es Duschen auf den Camping Plaetzen. Diese sind dann natuerlich kalt!!! Etwa 10Grad. Das ist aber wirklich ziemlich angenehm, zumindest hinterher. Noch ist es ja kein richtiger Winter und wir werden ordentlich trocken und wieder warm. Ach und wir haben 1a Plumsklos ;p

Unsere 6qm rollende Einzimmerwohnung ist schon jetzt sehr verwohnt. Staendig muessen wir umraeumen, ob wir an unsere Vorratkammer oder ins Schlafzimmer wollen... morgens uns abends kriegen wir regelmaessig einen Rappel, wenn alles wieder umgerueckt werden muss...wir ueben noch ;)

Bevor wir gestartet sind, haben wir unseren Flug noch umgebucht...das hat (nach vielen Umstaenden) geklappt...uns aber einen Schein unseres gekostet, da Emirates jetzt erst eingefallen ist, dass Juni und Juli ihre busy Monate sind und wir nun aufstocken mussten, um ueberhaupt vor Juli nach Hause zu kommen...aber wir sind eh sparsam, also kein Problem fuer uns :D wir kommen nun schon am 27th May in Germany an...

das links fahren hat sich ziemlich schnell ziemlich gut eingegrooved...wir haben beide grossen Spass am fahren, da wir ausserdem durch richtig tolle Gegenden gurken...(mir wir regelmaessig schlecht, wenn ich nicht selbst fahre, da die Strassen eher kurvenreich sind).

first metres...

ich auch

yeah

 

hier steht alle 2 km ein Haus, welches nicht selten 150 Schafe oder 265 Kuehe auf den Huegeln rundherum und eine Mikrowelle als Briefkasten davor stehen hat. 

Haus ;)

und ein Briefkasten

post box

Auf unserem ersten Campingplatz sind wir im Dunkeln angekommen (wie sonst meist auch)...wir stiegen aus und haben einen Himmel gesehen, wie noch nie zuvor in unserem Leben...die Milchstrasse direkt ueber uns...der Himmel voller funkelnder Sterne, zum greifen nah...unser Himmels-W direkt ueber dem kleinen Wald (in dem noch immer Kiwis wohnen) direkt neben dem Pazifik, von dem wir nur das Brechen der Wellen am 100m entfernten Strand hoeren konnten. Das Aufwachen war ebenso wundervoll...

pacific ocean near the camping ground

Unser Schlafrhythmus hat sich sehr veraendert, wir schlafen frueh und stehen auf mit der Sonne...spaetestens um 8 ist die Nacht vorbei und ins Nest auf vier Raedern dann etwa halb 10 am Abend.

bedroom

Alle Leute hier sind sehr nett. Autofahrer gruessen Fussgaenger- alle.

Jeder Neuseelander, den wir trafen ist oberhoeflich uns sehr hilfbereit, kurze Autopannen und andere kleine Schwierigkeiten warne im Nu beseitigt. Ein freundlicher Maori erzaehlte uns, dass man, entgegen Bambis gegoogleten Infos, hier ueberall ohne Lizens angeln darf. Also nix wie los und Equipment gekauft. Bisher, Papi, haben wir hier auch noch kein Glueck gehabt ;)  (Beim fishing an der Spirits Bay haben wir an zu Hause gedacht :*)

Von dort aus ging es hoch zum Cape Reinga, dem noerdlichsten Punkt NZs, wo sich der Pazifik und der Tasman Sea vereinigen. Nun geht es also in Richtung Sueden...

Cape Reinga

mit lighthouse

Leuchtturm

und uns

Ziel: Bluff windy

 

Gestern waren wir auf dem Weg dorthin im Waipoura Forest, durch den Regenwald walken...

NZ rainforest

versteckte springs entdecken...

Waldquelle

und  dicke fette Kauri Baeume knuddeln. :D

dicker Kauri *-*

noch einer

:D

ach und heute in ner Gluewuermchenhoehle... :D

Waipuri Caves with wee glowworms

Heute werden wir  noch in Richtung Coromandel duesen, wieder an die Ostkueste. Dort werden wir wohl keinen Camping Ground mehr finden, der noch geoeffnet ist...also muessen wir (illegalerweise wieder) free campen. Das ist hier gar nicht so leicht, da auf dem Land viele Rangers unterwegs sind. Zudem fuehren alle Wald- oder Feldwege (welche man bei uns ziemlich einfach becampen koennte) zu einem Maorihaus. Hier ist kein Land unaufgeteilt und kein befahrbarer Weg ohne Ende auf einem Hof.

common view

Ach und vom masslosen Konsum an Tamarillos, Kiwis und so weiter zeigen sich bei mir Anfaenge von Nesselsucht, weshalb ich das vorerst etwas drosseln muss...ansonsten ist unsere Ernaehrung ziemlich ausgewogen. Unser Mini-Kuehlschrank ist voll, unsere Kochplatte macht uns einfaches Essen und Instantkaffee und wir trinken keinen Alkohol...unsere Flasche Wein haette es in Hamburg nicht so lange ueberlebt :)

nirgendwo schmecken sie besser

Also uns gehts gut...wir hoffen euch auch.

Bis bald ihr Suessen :* Wir denken an euch.

 

 

last day in Auckland...travelling starts tomorrow :D

Sonntag, 18.05.2014

Uebungen mit der Kamera (danke Schwesti <3 )

abendliche Ausfluege bzw. fuehlt es sich so an, da es hier um 6 am Abend stockduster ist...

  das soll so ;)

 

Suchbild: (naja...eigentlich ist wenig zu suchen)...

What happend to Bambis shoes?

Duftbaeumchen ;)

 

Jetzt aber ein Suchbild:

Wo ist das Voegelchen?

gestern habe ich Bambi spontan verbal in einen Barber's Shop geschubst :D in diesem befanden sich ausschliesslich maennliche taetowierte Frisoere. Bambi fragte sich, ob es vielleicht eine Form von Sozialstundenabbau waere ;) alle waren jedoch supernett und gut gemacht hatter's auch noch :)

at the Barber's

 

eine ziemlich coole Hostelzeit neigt sich dem Ende zu...

unser Canadian Roommate Jean-Francois ("Jeff") hat sich bereits gestern verabschiedet und ist weiter gezogen. Marc ("Marc" ;)) aus England ist jedoch noch da. Er fetzt. Durch ihn hat unser Alltag einen sehr englischen Einschlag bekommen. Bambi traut sich immer mehr zu sprechen, auch wenn er am Abend irgendwann abschaltet, weil selbst das Zuhoeren und Verstehen unheimlich anstrengend ist. Ich improve mein Englisch und bekomme sehr positives Feedback- mein Englischlehrerdasein ist mehrfach abgesegenet worden ;) Marc lernt fleissig deutsch, was fuer uns ziemlich amuesant ist^^

Gestern waren Bambi und ich auf dem Skytower, dem hoechtsen Turm in NZ.

the Auckland Skytower

Leider, was wir nicht wussten, fand gestern eine firefighter Meisterschaft darin statt, weshalb es sehr voll und laut war und wir ausserdem nicht ganz nach oben durften...

Blick auf Rangarito Island

der Hut steht uns gut ^^

Danach haben Bambi und ich einen umfangreichen walk gemacht (etwa 15km). Wir sind vom Hostel aus zum "one tree hill" gelaufen, der heisst so, weil lange Zeit (circa 150Jahre) nur ein Baum auf diesem Berg stand. Ein ("bekloppter"- Zitat Chris) Maori hat diesen jedoch aus Protest vor 14 Jahren mit einer, zudem, stumpfen Kettensaege versucht zu faellen, was ihm nicht gelang. Jedoch konnte der Baum nicht lange aufrecht erhalten werden und so ist es nun ein "none tree hill". Chris jedenfalls, ist ein Neuseelaender, den wir unterwegs trafen und nach dem Weg fragten, der sich augenblicklich entschied uns den Berg hinaufzufuehren. Richtig super war das, da er uns nicht auf dem normalen Pfad entlang fuehrte, sondern durch die Pampa inklusive Schafen und Schafkaka (die ich noch immer am Schuh hab). Er wohnt direkt neben dem Hill, weshalb er die Gegend kennt, wie seine Westentasche.

links neben dem Monument ist der nichtvorhandene Baum zu sehen ^^

Das erstaunlichste ist jedoch, dass sowohl dieser hill, als auch die vielen umliegenden, ehemalige Vulkane sind...alle sind supergruen und mit tausenden Olivenbaeumen und anderen Pflanzen bestueckt. Die Schafe stehen fast im 45Grad-Winkel :) und sind saufett, was wir nicht vermuteten, da direkt vor unserer Ankunft die Weltmeisterschaft im Schafe scheren war, was sicher viele wollige Schafe gekostet hat.

Nach dem Trip waren wir richtig kaputschki, was uns nicht davon abgehalten hat das leckere neuseelaendische Bier "Steinlager" und einen richtig guten Wein aus Auckland im Hostelzimmer zu trinken... Neuseeland ist jedoch dennoch gut, um sich das trinken anzugewoehnen, da die Preise etwa doppelt, wenn nicht dreimal so hoch sind wie in good old Germany. Ebenso wie Zigaretten btw... :)

 

Jetzt sind wir gerade wieder in einem Internetshop, da unser mobiles Internet immernoch rumspinnt.  Vorher waren wir auf dem fish market und hatten wir unseren ersten Fish and Chips oder Fush'n Chups wie es hier genannt wird ;)

Auckland

und nun versuchen wir noch ein wenig Orgakram bezueglich des Rueckflugs zu taetigen, damit wir morgen endlich voellig relaxed mit unserem Campervan losduesen koennen. Linksverkehr laesst gruessen. Drueckt uns die Daumen, auch wenn wir die stressfree Insurance gebucht haben, wird es doch ein Abenteuer von A nach B zu kommen, da zwischen A und B viele Kreuzungen, Kreisel und ungeduldige Mitfahrer lauern. Schon als Fussgaenger ist es hier anstrengend und mit viel Aufmerksamkeit verbunden.

Sofern wir demnaechst unser mobiles Internet in Gang kriegen: "bis bald" ansonsten sind wir erstmal in der neuseelaendischen Papma unterwegs :D

Erstes Ziel "Bay of Islands"...

 

Und zu guter letzt: Kiwis ;) (hier: Kiwifruits...Kiwis sind die Voegel und die Menschen^^)

hoffentlich bald live am Baum

Ka kite ano.

finally arrived in Aotearoa :D

Donnerstag, 15.05.2014

12th May

nachdem uns der liebe Chris in Frankfurt abgefangen hat, wir zu dritt ein delikates Dinet im Restaurant "Zum goldenen M" zu uns nahmen und er uns mit Andenken in Form von Deutschland Artikeln anlaesslich der WM ausstattete (die Bambi dann, in Neuseeland angekommen, an der Taschenkontrolle auspacken durfte...zur Erheiterung des Personals dort...die uns nicht mit einer in die Luft erhobene rechte Hand verabschiedet, was, glaube ich, ein gutes Zeichen war :) )  ging es in die Luefte.

Die Boing 777 betretend liefen wir in eine wirklich nett anmutende Kabine, die sich dann aber als "Business Class" herausstellte, als wir in die Economy-Sardinenbuechse einkehrten. Unsere Plaetze waren die beiden mittleren in der mittleren Reihe. Klingt schlimm, ging aber ruecklickend betrachtet ganz gut, nicht zuletzt, weil der Herr neben Bambi dann doch noch eine Extra Kabine in der First Class bezog...leider hatten wir in der Kuerze der Zeit keinen guten Kontakt zu ihm aufgebaut, der uns haette zu Gute kommen koennen :)

Wir vertrieben uns die Zeit mit dem Auftanken unseres Fernsehpensums, Musikhoeren, Zocken (jedenfalls Bambi) und dem Flieger auf dem Screen folgen. Da jeder Passagier mit einem eigenen Bildschirm ausgestattet war, funktionierte das ziemlich super. Da wir ja nun nicht aus dem Fenster sehen konnten (jedenfalls nur aus 5 Meter Entfernung) hatten wir die Moeglichkeit auf dem Screen die Bilder der Flugzeugkameras zu verfolgen.

Neben Schlafen und uns mit angereichten feuchten Zitronenlappen zu erfrischen, waren wir haeufig damit beschaeftigt zu essen... Insgesamt war es ziemlich gut und viel, jedoch sehr britisch...Scrambled Eggs, Bratwurst Sausages, Salmon with sauteed spinach or baked beans...

 

zum Essen bitte wecken :)

Das Umsteigen in Dubai war wenig spektakulaer...ebenso in Melbourne. Leider haben wir von beiden Metropolen nichts mitbekommen. Am Melbourne Airport herrschte allgemeines Rauchverbot, was wohl Bambis einzige Erinnerung daran sein wird ^^

Der Flug mit dem A380 war zu Bambis Enttaeuschung der Boing sehr aehnlich. Als Highlight hatten wir 2 Rugby-Mannschaften an Bord, unter anderem auch die "All Blacks", NZs erfolgreichstes Teams...war auch was fuers Auge :P  

    

Angekommen in Auckland nach 27Stunden Flug koennen wir sagen...es war weniger schlimm als gedacht. Ausser, dass wir das Gefuehl fuer Raum und Zeit verloren haben, weil wir uns nur nach Hell und Dunkel und den jeweiligen Mahlzeiten (breakfast, lunch, dinner) gerichtet haben. 

right between Europe and Oceania

Wir sind euch uebigens 10Stunden voraus. Jetzt ist es bei uns Mittagszeit (eigentlich schon 2p.m. aber wir haben ganz viel Orgakram gemacht und dieser BLOG dauert auch laenger als gedacht...ich bin auch nicht boese, wenn ihr ihn nur quer lest..."mut zur Luecke" ist nicht gerade meine Staerke^^ ), ihr duerftet noch schlafen, da es bei euch 4.00Uhr am Morgen ist :)

Auckland- first impression

blablabla

Auckland Harbour at night

Im Hostel angekommen haben wir ein 4-Mann-Zimmer bezogen (da waren wir nur zu zweit, mittlerweile zu viert), noch schnell eine kleine Runde durch die Stadt gemacht, unsere ersten NZ$  ausgegeben und sind dann 7.30p.m. ins Bett gefallen...

15th May 

nach 12 Stunden Schlaf auf kuschligen 90cm, die nach 2 Tagen im Sitzen traumhaft waren, gab es eine kleine lunch-Tuete mit Toastbrot, Kease und Marmelade als Fruehstueck...ich kann es jetzt schon nicht sehen...

im Hostel angekommen

Waehrend des Fruehstuecks lernten wir viele freundliche Menschen kennen, eine Gruppe Briten ueberliess und scrambled eggs und Spagetthi in schweinesuesser Tomatensosse, sowie ihre Reste an Essen...eine Schwedin 2 Bier...laeuft :D

Gerade sind wir in der Work und Travel Zentrale, haben einen Camper fuer naechste Woche gemietet, sind in die WWOOFing companz eingetreten, fuer die wir die neachten 7 Wochen arbeiten werden...

Jetzt geht's ab in die Sonne, was Essen und Auckland sehen...

Ach und zum Thema "Ihr fahrt im Winter???" -  es sind etwa 20 Grad, wir laufen im T-Shirt herum und bestimmt essen wir auch noch Eis :P

 

PS: Englisch sprechen laeuft...Bambi haelt sich noch zurueck, hat sich aber schon mit nem original Neuseelander unterhalten, der im Flieger neben ihm sass. Ich bin stolz :D

 

 

auf auf ins große Abenteuer...

Montag, 12.05.2014

Uuuuuuuuuuuuuhhhhhhhhhhhhhhhhh

aufgeregt, aufgeragt, aufgeregt...

In etwa 27Minuten und 35 Sekunden geht es mit der Bimmelbahn von der sachsen-anhaltinischen Metropole Tangerhütte in Richtung Frankfurt Airport, um dann einen wundervollen Tag lang im Flieger zu sitzen, mit dem Ziel:

das andere Ende der Welt- Neuseeland

Das Nervosität-Minderungs-Glas-Sekt ist konsumiert, die Sachen sind gepackt und (bis zu diesem Zeitpunkt vermutlich) vollständig.

Mit kiwigen Grüßen

Bambi und Maria

 PS: Hau rein Germany, see you soon New Zealand *yeah*